
Japan hat erfolgreich den ersten Schuss einer schiffsgebundenen elektromagnetischen Kanone auf ein Zielschiff auf See durchgeführt.
Der Test wurde von der Acquisition, Technology & Logistics Agency (ATLA) in Zusammenarbeit mit der Japan Maritime Self-Defense Force (JMSDF) unter Verwendung des Testschiffs Asuka durchgeführt.
Die veröffentlichten Bilder zeigen den Moment des Abschusses und das Kontrollsystem der Waffe. Detailliertere Ergebnisse werden auf einem Technologiesymposium im November in Tokio vorgestellt.
Die Railgun nutzt elektrische Energie, um Geschosse mit Überschallgeschwindigkeit abzufeuern, ohne Schießpulver zu verwenden. In früheren Tests erreichte das System nahezu Mach 7, was die Leistung herkömmlicher Artillerie wie Panzerkanonen übertrifft. Neben der hohen Geschwindigkeit ermöglicht die Waffe kontinuierliche Schüsse zu geringeren Kosten als Abfangraketen und stellt somit eine attraktive Alternative gegen moderne Bedrohungen wie hyperschallfähige Raketen dar, die von China, Nordkorea und Russland entwickelt werden.
Trotz des Fortschritts steht das Projekt vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf den enormen Energiebedarf und die Miniaturisierung für den praktischen Einsatz auf Schiffen. Dennoch setzt Tokio auf die Entwicklung modernster Militärtechnologien, darunter Railguns, Hochleistungsmikrowaffen und Laser, um seine Raketenabwehr zu stärken und die Kosten pro Abfangvorgang in Szenarien mit mehreren gleichzeitigen Angriffen zu senken.
Quelle: Naval News | Foto: X @atla_kouhou_en | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
#ATLA conducted the Ship-board #Railgun Shooting Test from June to early July this year with the support of the Japan Maritime Self-Defense Force. It’s the first time that a ship-mounted railgun was successfully fired at a real ship.#Ground_Systems_Research_Center #JMSDF #Asuka pic.twitter.com/XuULOOTBgO
— Acquisition Technology & Logistics Agency (@atla_kouhou_en) 10. September 2025
